Glaubensgespräche

 

Gesprächskreis "Wissen und Glauben" im Pfarrverband Bonn-Süd
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Seit 2003 gibt es im Pfarrverband Bonn-Süd einen informellen Gesprächskreis, der interessierte Gläubige in einem zeitlichen Abstand von ca. 8 bis 10 Wochen zu Vortrags- und Diskussionsabenden in den Saal der Dottendorfer Kirche einlädt. Die Themen dieser Abende ergeben sich vielfach aus den Vorschlägen der Teilnehmer, deren Zahl sich zwischen 20 und 30 bewegt. In unregelmäßigen Abständen finden zudem auch Abende mit freier Themenwahl statt, entsprechend dem Motto: „Was ich immer schon 'mal wissen wollte".

In der Regel sind wir es gewohnt, von „Glauben und Wissen" zu sprechen. Hier hingegen wurde in Anlehnung an den bekannten Satz aus dem Römerbrief, nach dem der Glaube das Hören voraussetzt (10, 17), bewußt das „Wissen", das „Kennen" von Glaube und Glaubensgemeinschaft (Kirche) dem Glauben als Bekenntnis vorangestellt. Denn nur wer um seinen Glauben „weiß", wer ihn kennt, wer ihn begriffen hat, der ist auch in der Lage, den Glauben als Teil seines Lebens zu sehen und ihn in seinen Alltag „einzubauen" und folglich seinen Glauben auch zu bekennen.

Doch auch das „Wissen" setzt, wie der Glaube, das Hören voraus. Eine Erkenntnis, die auch einen Radiosender in Deutschland mit dem Slogan werben läßt: „Wissen ist Hören". Ohne Hören keinen Glauben, ohne Wissen keine Einsicht, ohne Einsicht keine Erkenntnis.

Die Themenreihe des Gesprächskreises „Wissen und Glauben" möchte gleichsam mosaikartig und von verschiedenen Seiten herkommend das Wissen über den Glauben erhellen und vertiefen. Viele Dinge, die den Glauben betreffen, und von denen wir irgendwann einmal Kenntnis bekommen haben, sind im Laufe unseres Lebens verblaßt oder sogar völlig aus unserem Bewusstsein verschwunden. Das gilt nicht nur für all jene Dinge, die uns etwa über den Katechismus „zu Ohren" gekommen sind. Auch viele andere, durchaus praktische Fragen des christlichen Alltags, gehören in diese gewissenhafte „Aufarbeitung".

Der Dottendorfer Gesprächskreis versteht sich daher auch nicht als „Club" von handverlesenen Gemeindemitgliedern mit Ausschließlichkeitsanspruch, sondern als ein offener, jede und jeden gleichermaßen und vorbehaltlos einladender Kreis von Christen, die sich nicht unbedingt mit dem zufrieden geben wollen, was sie einmal in ihrer Kindheit erfahren und gelernt haben mögen, und was von ihrer Erinnerung noch irgendwie mitgenommen worden ist.

Zögern Sie also nicht zu kommen. Seien Sie neugierig, erweitern Sie Ihr Wissen - auch im Austausch mit anderen: Gemeinsam erfahren wir mehr und gemeinsam glauben wir tiefer und ehrlicher.

hrk

 
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