AUSLEGUNG LESUNGEN 2012

Kommentar zum Sonntagsevangelium am 23.12.2012 - Lk. 3,10-18

Maria besucht ihre Verwandte Elisabeth

Das heutige Evangelium ist ein winziger Abschnitt aus der Kindheitsgeschichte des Lukas. Nur er und Matthäus erzählen von der Kindheit Jesu, beide auf sehr verschiedene Weise.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 09.12.2012 - Lk. 3,1-6

Im Lukas-Evangelium kündigt Johannes das Kommen des Messias an. Das Evangelium beginnt sehr feierlich. Anscheinend wird ein ganz besonderes Ereignis angekündigt, das in Beziehung zum Weltgeschehen gesehen wird. Der mächtigste Mann der Welt, Kaiser Tiberias, wird genannt, dann Pontius Pilatus als sein gefürchteter Statthalter in Judäa, dann Herodes als Teilherrscher von Roms Gnaden und die weiteren kleineren Fürsten von Roms Gnaden, schließlich der alte, aber weiter einflussreiche Hohepriester und sein Schwiegersohn als amtierender Hoherpriester.

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Kommentar zur Lesung 02.12.2012 - Jeremia 33,14-16

Heilsankündigung aus früher und späterer Zeit im Buch Jeremia

In der heutigen Lesung geht es um Heilsankündigungen für das Nordreich Israel und das Südreich  Juda.  Nach all den Katastrophen, die über Israel hineingebrochen sind, der Verwüstung des Landes, der Verschleppung der Bevölkerung, des weitgehenden Verlustes eigener Herrschaft, versichert Jeremia in einem Gotteswort  die Erfüllung einer Verheißung.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 25.11.2012 - Joh. 18,33-37

Bei Johannes erweist sich Jesus in seinem Leiden und Sterben als König. Dem Evangelium gehen die Verhaftung Jesu und seine Verurteilung durch den Hohepriester voraus. Dieser muss ihn zu Pilatus schicken, da nur die Römer über die Todesstrafe entscheiden durften. Hier beginnt das Evangelium.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 18.11.2012 - Mk. 13, 24-32

Markus erschreckt und ermahnt die Christen seiner Zeit

Das heutige Evangelium ist unheimlich. Was wird da alles angekündigt? Es scheint um das Ende der Welt zu gehen. Denn Sonne und Mond scheinen nicht mehr, die Sterne fallen vom Himmel. Es ist so, als wolle Gott seine Schöpfung vernichten. Solche Erscheinungen werden im Alten Testament öfter angekündigt, bei Jesaja 13, 10  u. 34,3, auch in Joel 2,10 und Daniel 7,13.

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Kommentar zur Lesung am 28.10.2012 - Jeremia 31,7-9

Der Prophet Jeremia tröstet das Volk in schweren Zeiten

Jeremia ist der Prophet, über dessen Person wir am meisten erfahren. Er lebt im 6. Jahrhundert. In dieser Zeit ist das Nordreich Israel schon lange in assyrischer Hand. Die führenden Schichten sind deportiert worden. Ihnen schreibt er, ihre Verbannung werde lange dauern und sie sollten sich entsprechend in der Fremde einrichten.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 21.10.2012 - Mk 10, 35-45

Vom Unverständnis der Jünger und dem Glauben des blinden Bartimäus

Um dieses Evangelium richtig zu verstehen, muss man den vorhergehenden und den nachfolgenden Text mit einbeziehen. Dem Evangelium geht voraus, wie Jesus zum dritten Mal seine Jünger versammelt und ihnen ankündigt, was ihm bevorsteht: In Jerusalem wird er den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert, diese werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben. Sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen werde er auferstehen.

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Kommentar zur Lesung am 14.10.2012 - Buch der Weisheit 7, 7-11

Die Weisheit ist die  größte aller Gaben

Das Buch der Weisheit ist das jüngste Buch des Alten Testaments. Es ist in Alexandria/ Ägypten im 1. Jahrhundert n. Christus entstanden und  auf Griechisch geschrieben. Damals gehörte Ägypten schon zum römischen Reich. Die große jüdische Gemeinde dort wurde angefeindet. In diesem Buch  kritisiert der Autor verhalten die brutale römische Herrschaft und den Kaiserkult, der die Kaiser als Götter verehrte.

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Kommentar zur Lesung am 30.09.2012 - Genesis 2, 18-24

Adam und seine Frau

Diese Lesung erzählt von der Schöpfung. Sie tut es anders als der Schöpfungshymnus Genesis 1. Unserer Lesung geht voraus, dass Gott durch Wasser das Land fruchtbar gemacht hat und aus diesem Ackerboden, der adamah, ein Wesen erschafft, Adam, den aus Erde, der unter guten Arbeitsbedingungen, Reichtum an Wasser  und Schatten der Bäume, den mittlerweile entstandenen Garten bearbeitet und hütet, wobei er das Tabu,  von einem bestimmten Baum nicht zu essen, einhalten soll. Hier setzt die Lesung ein.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 23.09.2012 - Mk. 9,30-37

Jesu Botschaft ist sehr aktuell

Schon am letzten Sonntag erfuhren wir im Evangelium Mk 8,27-35, wie Jesus seine Jünger auf sein Todesgeschick in Jerusalem vorbereitet. Aber seine engsten Gefährten können damit gar nicht anfangen.

Im heutigen Evangelium ist Jesus schon Richtung Jerusalem unterwegs. Zum 2. Mal spricht er von seinem bevorstehenden Tod. Hier spricht er davon, dass er – wörtlich - den Händen der Menschen ausgeliefert werde. Sie würden ihn töten, aber er werde auferstehen. Wieder verstehen seine Gefährten seine Worte nicht, haben aber Angst, ihn danach zu fragen.

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